Inneren Frieden finden

Akzeptieren was ist, macht dich glücklicher

Warum das Annehmen einer Situation so wichtig ist, beschreiben Rosette Poletti und Barbara Dobbs sehr überzeugend in ihrem kleinen Büchlein „Akzeptieren was ist – Loslassen und inneren Frieden finden“. Ich stelle hier einige zentrale Gedanken des Buches vor.

Sehen wir uns als verantwortlich für unser Leben oder nur als Opfer der Ereignisse? Mit dieser entscheidenden Frage geht das Buch gleich ans Eingemachte. Meist erfolgt die Wahl unbewusst, umso wertvoller für den Leser an dieser Stelle mal in sich hinein zu horchen und herauszufinden, wie man selbst dazu steht.

Hast du das Gefühl du selbst gestaltest und beeinflusst dein Leben aktiv? Fühlst du dich verantwortlich für das, was in deinem Leben geschieht und wie es verläuft oder bist du der Ansicht, die Weichen werden von außen gestellt und du reagierst immer nur so gut es eben geht?

Opferrolle ablegen

Wie wir unser Leben erleben steht und fällt mit der Entscheidung, die wir alle treffen: Leben wir im Positiven oder im Negativen, in Akzeptanz oder Ablehnung, im großen kosmischen Ja oder Nein, wie es Poletti und Dobbs so schön ausdrücken.

Ein Opfer kann nicht akzeptieren, was ist. Akzeptieren und Annehmen ist etwas Aktives. Es ist jedoch leichter gesagt als getan. Wer immer in der Opferrolle war, benötigt eine große innere Kraft, um diese Haltung zu überwinden.

Wer annehmen kann, was geschieht, lebt leichter und glücklicher. Wenn man es schafft „Was geschehen ist, ist geschehen“ wirklich zu akzeptieren, dann legt sich der Zorn, kommt die Auflehnung zu Ruhe und die Kreativität kann sich daran machen Wege, Strategien und Lösungen zu finden.

Das Ziel sollte sein, das jetzt, den Moment, so anzunehmen, als hättest du ihn selbst so gewählt.

Was macht das Annehmen so schwer?

Wer annimmt, was ist, ist ganz im Hier und Jetzt und das sind leider die wenigsten von uns. Akzeptieren was ist, bedeutet nämlich im Kontakt mit der Wirklichkeit zu sein. Wenn wir jedoch vergleichen, in der Vergangenheit oder in der Zukunft leben hindert uns das daran anzunehmen, was gerade ist.

Akzeptieren, was ist, heißt nicht „lieben, was ist“ oder „sich fügen“. Es bedeutet einfach sich klarzumachen, dass das gerade die Realität des Augenblicks ist und je stärker man mit ihr in Kontakt ist, desto besser erkennt man Möglichkeiten den Augenblick zu leben und zu nutzen. Es heißt nicht, so Poletti und Dobbs, angesichts der Ereignisse passiv zu bleiben. Dieser Gedanke ist entscheidend.

Wir können also eine Situation als Teil der Realität akzeptieren und gleichzeitig aktiv versuchen, sie zu verändern. Wir entscheiden, wie wir mit dem, was gerade geschieht/geschehen ist, umgehen. Neid, Eifersucht, Schuldgefühle, Vergleiche und Groll verhindern das Annehmen. Sie verhindern somit den inneren Frieden.

Akzeptieren, was war: die Vergangenheit

Der beste Weg zu Gelassenheit und innerem Frieden besteht im Akzeptieren, was geschehen ist. Wer in Hass und Bitterkeit verharrt, bleibt stets mit dem negativen Ereignis verbunden.

Gedanken zur Annahme: „Es ist geschehen. Es ist Teil meiner Geschichte. Ich beschuldige niemanden dafür.“ – Aber frag dich dennoch: „Wie kann ich das Geschehene nutzen, um meinem Leben hier und jetzt mehr Sinn zu verleihen?“

Wir müssen das Leid transformieren, indem wir es in Mitgefühl für uns selbst und andere umwandeln, dann kann man die schmerzliche Vergangenheit voll und ganz annehmen, so die Autorinnen.

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